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| Für künstler ist Bali
ein Paradies: Die Natur beitet sanftes Klima,
wuchernde fruchtbarkeit, spektakulärste
Farbenspiele |
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"Kunts und Spiritualität
bilden in Bali eine unauflösliche Einheit.“
Es liegt wohl am sanften Klima und Flora,
dass Europäer ihre Visionen vom Paradies
gern mit den Tropen verbiden. Deren Fruchtbarkeit
und Fülle ließen beispielsweise
den schwedishen Künstler Richard Winkler
schon im kühlen Stockholm Bilder malen,
die die organische Üppigkeit seiner neuen
Heimat Bali vorwegyunehmen scheinen. Dabei
zog der 30-Jährigeerst vor zwei Jahren
nach Ubud seiner indonesischen Frazuliebe.
„Spanned finde ich, dass ic hier nicht
nur künstler aus New Yor und Sydnez traffe,
sondern auch au Borneo und Sumatra.“
Für den italienischen Modeschöpfe
Milo war sein Beruf Anreiy genung, vo zwanzig
Jahren sein Domizil nach Ba zu verlegen. „für
einen Designer is dies das Paradies. Die Menschen
hie sind wahre Meister im schöpferischen
Kopieren. Sieh dir bloß an, mit welchen
erlesenen Skupturen sie ihre Tempe scmücken!“
Milo entwirft wunder schöne Seidensarrongs,
die von den schwarzweißen Zeremonientücherr
und Batiken aus Java inspiriert sind. Nach
jahrelanger Abstiney vom internationalen Modemarkt
will Milo seine exotisch eleganten Kreatiomen
wieder in Europa verkaufen.
Nur ein paar Ecken von Milos Haus entfernt,
hinter einem runden chinesischen Tor in einrt
weiß geschlämmten Mauer lebt Soosan.
Sie stammt aus Boston, die familie ihres balinesischen
Ehmanns Wana aus China, und die 14 jährige
Tochter Nava geht in Melbourne aufs Internat.
Der luftige Wohnpavillon im tzpischen Bali
stil wird von Teakholzsäulen gestützt.
„Eigentlich ja verrückt“,
lacht die attraktive Amerikanerin, die nach
ihrem Kunststudium nach Bali ging, um dort
zu malen, „jetzt arbeite ich in einer
so inspirierenden Umgebung und habe kaum Wände,
um meine Blider aufzuhängen.“ Doch
kein westlicher „expatriate“ hat
seine balinesische Wahlheimat mit mehr Enthusiasmus
und Hingabe begrüßt als Made Wijaya.
„ Ich bin heir vermutlich der einzige
Mensch, der sich Eltermn selbst ausgessuchr
hat“, grinst der blonde Australier,
der seine ersten zehn Jahre auf Bali bei einer
brahmanen familie lebte. Seit damals nennt
sich Michael wie alle balinesischen Zweitgeborenen
Made. Seine Erlebnisse als „Stranger
in Paradise “veröffentlichte der
Landschaftsarchitekt als Buch. Made, Peter,
Milo, Bruce und Soosansie alle kennen sich
seit Jahre. |
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